BTI – PRGF Endoret
Technologie mit wachstumsfaktorreichem Plasma
PRGF - ENDORET® ist eine plättchenreiche (PRP) Technologie zur Gewinnung körpereigener Proteine aus dem eigenen Blut des Patienten.
Unter Verwendung eines konkreten Protokolls und eines Systems spezifischer Komponenten ermöglicht PRGF - ENDORET® die Ausarbeitung von bis zu 4 therapeutischen Formulierungen, die in verschiedenen klinischen Anwendungen eingesetzt werden können.
Zahnlücken nach einer Zahnextraktion
Die Anwendung von Plasma in Extraktionsalveolen mindert primäre Nebenwirkungen wie Blutungen, Schwellungen oder trockene Alveolitis und beugt dem Verlust der bukkalen oder lingualen Alveolwand vor. Systematische Übersichtsarbeiten haben zudem gezeigt, dass bei Patienten, die mit autologem Plasma wie Endoret® (PRGF®) behandelt wurden, höhere Epithelisierungs- und Knochendichtewerte erzielt wurden.
Die wichtigsten biologischen Wirkungen von wachstumsfaktorreichem Plasma sind:
- Förderung der Angiogenese (A)
- Förderung der Zellmigration (B)
- Erhöhte Zellproliferation (B)
- Lindert Entzündungen und Schmerzen bei Patienten, da Endoret in seiner biochemischen Zusammensetzung keine Leukozyten enthält
- Stimulierung der autokrinen und parakrinen Sekretion von Wachstumsfaktoren (B)
DAS PERFEKTE DUO: BTI + Endoret-Implantate
Durch die Spülung des Implantatbetts mit flüssigem Plasma bildet sich innerhalb weniger Minuten eine Fibrinmembran auf der Oberfläche des UnicCa®-Implantats, wodurch der Osseointegrationsprozess beschleunigt wird.
Knochendefekte
Durch die Vermischung von Plasma mit autologem Knochengranulat (biologisches Bohren) lassen sich osteogene Transplantate herstellen, die sich leicht transportieren und handhaben lassen und zur Rekonstruktion atrophischer Oberkiefer oder für Fenestrationen verwendet werden können. Endoret kann auch als Träger für das heterologe Transplantat eingesetzt werden, um dessen Einbringung zu erleichtern und eine Verteilung im Problembereich zu vermeiden.
Parodontale Chirurgie
Weichteiltransplantate werden – aufgrund ihrer autologen Herkunft und ihrer Wirksamkeit – in der Parodontalchirurgie synthetischen Transplantaten vorgezogen. Die offene Wunde an der Entnahmestelle führt jedoch bei den Patienten zu postoperativen Beschwerden. Der Einsatz von Plasma bei diesen Eingriffen würde:
- Verbesserung und Beschleunigung der Heilung an der Entnahmestelle
- Verbesserung der biologischen Eigenschaften des Transplantats
- Postoperative Schwellungen und Schmerzen lindern